Virtual Reality bringt Marketer zum Träumen

Spätestens seit Mark Zuckerberg im Juli 2021 ankündigte sich mit seinem Unternehmen Facebook auf die Entwicklung eines Metaversums zu konzentrieren ist das Thema Virtual Reality in aller Munde! Sein Vorhaben: Ein Internet zu kreieren auf das man nicht nur drauf schaut, sondern in dem man sich bewegen und selbst teilnehmen kann. 

Doch VR gab es schon lange vor Zuckerbergs Visionen und wird auch seit einiger Zeit von großen Unternehmen für Marketingzwecke eingesetzt – denn mit VR lassen sich fremde Welten entdecken und Emotionen wecken.

Was es mit VR auf sich hat und welche Einsatzmöglichkeiten VR für das Marketing bietet , erfahrt ihr in diesem Beitrag. Außerdem zeigen wir euch auf wo die Grenzen von VR liegen, denn nicht für Jedermann ist die neue Technik geeignet.

Was ist eigentlich VR?

Virtuelle Realität ist eine vom Computer generierte Wirklichkeit, welche mit Bild (dreidimensional) und Ton dargestellt wird. Sie kann über große Leinwände, in speziell dafür angefertigten Räumen (Cave Automatic Virtual Environment) oder über eine VR-Brille übertragen werden. 

Einsatzmöglichkeiten von Virtual Reality im Marketing

Virtual Reality am Point of Sale

Eine Möglichkeit VR-Marketing als Verkaufsunterstützung zu nutzen, ist der Einsatz direkt am Point of Sale. Die Technik kann dort geschickt in Beratungsgespräche integriert werden, um bestimmte Produkte oder Produkteigenschaften realistischer darzustellen. So macht es beispielsweise Audi mit seiner Virtual-Reality-Anwendung für die Kundenberatung im Autohaus. Hier können die Kund*innen ihre individuell konfigurierten Autos bis ins kleinste Detail sehr realitätsnah erleben. Damit schafft die Marke neben einem einzigartigen Erlebnisfaktor, weitere Informationen und mehr Sicherheit bei der Kaufentscheidung. 

Virtual Reality auf Messen und Events

VR kann ebenso am Messestand oder auf Events zum Einsatz kommen. Die erweiterte technologische Komponente bietet viele Möglichkeiten, um auf das eigene Leistungsangebot aufmerksam zu machen und die potentiellen Kunden an die eigene Marke zu binden. Ein solches VR-Event setzte zum Beispiel Coca-Cola auf seiner Weihnachtstruck Tour um, und schickte seine Konsument*innen auf eine virtuelle Schlittenfahrt mit dem Weihnachtsmann. 

Grenzen von Virtual Reality

Das klingt bis jetzt eigentlich ganz gut, oder? Doch leider verursacht eine virtuelle Kampagne auch hohe Kosten. Für das Schaffen eines dreidimensionalen Erlebnisses kommen schnell mal 50.000 € bis 150.000 € zusammen. Damit ist VR sicher nicht für jedes Unternehmen geeignet. Einen Vorteil haben hier die großen  Marken, die sowieso schon stark und emotional aufgeladen sind. Sie können am ehesten virtuelle Welten kreieren, die ihre ESPs (Emotional Selling Proposition) noch erlebbarer machen. 

Doch eins ist sicher: Mit VR entsteht für Werbetreibende eine weitere, besonders persuasive Plattform, auf der Marken sehr authentisch erlebbar gemacht werden können.

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