Die TikTok Kopie von Google: YouTube Shorts

Durch den Corona-Lockdown verbringen immer mehr Menschen ihre Zeit vor dem Smartphone oder Laptop um unterhaltsame Ablenkung zu finden. Sie suchen auf YouTube Musikvideos oder stöbern auf TikTok und Instagram nach den neuesten lustigen Kurzvideos. TikTok hat sich im letzten Jahr zu einer relevanten und schnell wachsenden Social Media Plattform entwickelt. Auch Instagram ist mit seinen Reels auf den Zug aufgesprungen. So ist es nicht verwunderlich das die größte Videoplattform YouTube nicht an diesem Trend vorbeikommt. Seit März 2021 beginnt Google in einigen Ländern seine TikTok Version, YouTube Shorts, nach einem Beta-Test auszurollen.

Was ist YouTube Shorts?

Das Prinzip von YouTube Shorts ist das Gleiche wie bei TikTok. Der User benötigt für die neue YouTube-Funktion nur sein Smartphone und kann direkt aus der neuen Shorts-Oberfläche mit dem Erstellen der Kurzvideos beginnen. Diese dürfen genau wie TikTok nicht länger als 60 Sekunden lang sein und können mit Musik aus dem YouTube-Universum unterlegt werden. Um eine große Auswahl für die Musiknutzung bereitzustellen, hat YouTube Verträge mit über 250 großen Labels abgeschlossen. In dem Erstellungstool der Shorts können die Videos aufgenommen und auch mehrere Clips nacheinander produziert werden. Das Tool bietet die Möglichkeit Text einzufügen, die Geschwindigkeit des Videos einzustellen und eine Timerfunktion für freihändiges Filmen. Ähnlich wie beim Vorbild TikTok gibt es auch bei YouTube Shorts die Möglichkeit Filter für die Erstellung der Videos zu nutzen. Diese sind jedoch in der Betaversion der Shorts noch längst nicht so zahlreich und ausgereift.

Bisher kratzt YouTube Shorts nur an der Oberfläche der Möglichkeiten dieser neuen Funktion. Google stellt in Aussicht, dass sich die Nutzung von Shorts nicht auf den Algorithmus der YouTube Videos von Creators auswirken soll. Shorts stellt für alle Content Creators eine neue Möglichkeit dar, um kreativ mit der Community zu interagieren. Egal ob zum Erstellen von informativen, lustigen oder musikalischem Content. Ähnlich wie bei Instagram erscheint dafür in der YouTube-App eine extra Oberfläche in der die Shorts angezeigt und erstellt werden können.

                                                                                                                                        Foto: YouTube

 

Wann können wir das nutzen?

Bisher kann man den vollen Umfang von YouTube Shorts nur in den USA, Indien und Kanada nutzen. Wer in Deutschland das neue Tool schon testen möchte, kann einfach in den Ländereinstellungen USA festlegen und hat Zugriff auf die neue Funktion. 

Ob sich das neue Tool durchsetzen wird, ist fraglich. Bisher stolpert auch Instagram mit seinen Reels über die Hürde, dass es an originellen Content fehlt. Die Nutzer produzieren die Reels oft mit TikTok und uploaden das Video zusätzlich Instagram als Reel. Schon jetzt sind eine Vielzahl der geposteten Shorts auf YouTube nur von TikTok übernommener Content. Wir sind gespannt, wie sich die Funktion etablieren und entwickeln wird.

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